Grundwissen Betriebswirtschaftslehre



  • die Grundfunktionen von Unternehmen erklären
  • die Zwecke und Ziele von Unternehmen erklären
  • die Unternehmensformen und ihre Eigenschaften benennen
  • die Organisation von Unternehmen, Funktions- und Geschäftsbereichen schildern
  • die Struktur von Erfolgsrechnung und Bilanz erklären
  • einfache Kostenrechnungen / Preisberechnungen / Kalkulationen erklären
  • die Grundlagen der persönlichen Arbeitstechnik, des Zeitmanagements, der Protokollführung und des Briefings erklären
  • einfache Budgets erklären

K2

K2

K1

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Taxonomiestufen

Für die MarKom Zertifikatsprüfung gelten die folgenden Taxonomiestufen (in Anlehnung an Bloom):



K1 Wissen

  • Faktenwissen
  • Kennen

Aufzeichnen von Teilantworten, abfragen und wieder erkennen

Die Kandidatin / der Kandidat gibt wieder, was sie / er vorher gelernt hat: Zum Beispiel Bezeichnungen, Zusammenhänge, Daten, Lösungsschritte, Abfolgen. Probleme werden durch Assoziation oder automatisch, routinemässig gelöst. Der Prüfungsstoff muss auswendig gelernt oder geübt werden.




K2 Verständnis

  • Verstehen, mit eigenen Worten begründen 

Übersetzen, interpretieren und fortschreiben 

Die Kandidatin / der Kandidat erklärt zum Beispiel einen Begriff, eine Formel oder einen Sachverhalt. Das Verständnis zeigt sich darin, dass sie / er das Gelernte auch in einem Kontext präsent hat, der sich von jenem unterscheidet, in welchem gelernt worden ist. So kann sie / er z.B. einen Sachverhalt auch umgangssprachlich erläutern oder den Zusammenhang graphisch darstellen.




K3 Anwendung

  • Umsetzung eindimensionaler Lerninhalte
  • Beispiele aus eigener Praxis 

Anwendung in Situationen, die neu sind, unüblich oder einen neuen Blickwinkel für Studierende haben 

Die Kandidatin / der Kandidat wendet etwas Gelerntes in einer neuen Situation an. Diese Anwendungssituation ist vorher im Unterricht nicht vorgekommen. 




K4 Analyse

  • Zerlegen in Einzelteile • Fallstudien-Torsos

In Teile herunter brechen, in Formen herunter brechen

Die Kandidatin / der Kandidat zerlegt Probleme, Situatio- nen, Ausgangslagen, Lösungen oder oder anderes in deren Bestandteile. Dabei muss sie / er in komplexen Sachverhal- ten die Aufbauprinzipien oder inneren Strukturen entde- cken. Sie / er erkennt Zusammenhänge. Der Gegenstand ist neu.




K5 Synthese

  • Vernetzen; fachübergrei- fend darstellen • Optimieren: Projektaufgaben

Elemente kombinieren zu einem Muster, das vorher nicht klar war 

Die Kandidatin / der Kandidat zeigt eine konstruktive Leis- tung. Sie / er muss verschiedene Teile zusammenfügen, die sie / er noch nicht zusammen erlebt oder gesehen hat. Aus ihrer / seiner Sicht muss eine schöpferische Leistung er- bracht werden. Das Neue kann in der bisherigen Zivilisation, Kultur oder Wissenschaft schon vorhanden sein. Es ist aber noch nicht in der bisherigen Erfahrung, im Unterricht oder in der sonstigen Kenntnis der Kandidatin / des Kandidaten präsent.




K6 Beurteilung

  • Entspricht K4 mit zusätzlicher Bewertung durch den Kandidaten

bezogen auf einen Kriterienkatalog und angeben warum 

Die Kandidatin / der Kandidat beurteilt Probleme, Situatio- nen Ausgangslagen, Lösungen, Ansätze, ein Verfahren oder etwas Ähnliches  - insgesamt in Hinsicht auf dessen Zweckmässigkeit oder innere Struktur. Das Objekt der Be- urteilung ist komplex, es beinhaltet mehrere Elemente. Sie / er kennt zum Beispiel das Modell, dessen Bestandteile und darüber hinaus noch die Qualitätsangemessenheit, die innere Stimmigkeit oder Eignung. Darüber muss sie sich ein Urteil bilden, um die Aufgabe richtig lösen zu können. Das Urteil gilt dem ganzen Objekt. Zum Urteil gehört auch das Begründen. Man muss sagen können, warum etwas besser ist. 





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